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#72 - Familiengeschichte

02.01.2026 21 min

Zusammenfassung & Show Notes

Der Gast dieser Folge wurde 1933 in Essen geboren; groß geworden ist er auf der Margaretenhöhe, wo er im Krieg auch, trotz der Risiken, bleiben wollte. Zwangsevakuierung ist bis heute seine Bezeichnung für den Versuch, ihn in Thüringen sicherer unterzubringen. Die Kindheit wird dementsprechend als angenehm geschildert, ein wichtiger Bezug: Großeltern und Nachbarskinder. Er berichtet, wie er zur Ahnenforschung kam, ein wenig vom Beruf, von seinen Reisen, vom Wandern, vom Bergischen Land, davon, dass man beim Feldhandball dabei sein musste und er schlägt erzählerisch eine Brücke hin bis zu seinen Urenkeln.


Das Gespräch fand am 19.12.25 statt.
 
Margaretenhöhe:
 
 „Am Niederrhein“: nach einem Blick auf die Karten im Internet dürfte es sich um amerikanische Kriegsgefangenschaft gehandelt haben.
Aufteilung der Besatzungszonen:
 
„Ariernachweis“:
 
 
Bergisches Land:
 
Neviges:
 
Feldhandball:
 
 
Rückmeldungen sind möglich unter:
 

Transkript

Stephanie
00:00:10
Ruhrtal biografische Geschichten aus dem Pflegeheim Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Ruhrtal. Hier könnt ihr Bewohnern und Bewohnerinnen von Pflegeheimen zuhören, die aus ihrem Leben erzählen. Neue Folgen gibt es jeweils am 1. und am 3. Freitag des Monats.
Hans
00:00:37
Hallo auch von mir. Mein Name ist Hans und ich bin Altenpfleger. Der Gast dieser Folge hat früher viel Ahnenforschung betrieben. Davon hat er bei unserem ersten Gespräch mit großen Sprüngen bis ins 14 Jahrhundert hinein erzählt. Aber ich habe es damals, auch wegen des dynamischen Einstiegs meines Gesprächspartners, verpatzt und nicht auf den Aufnahmeknopf gedrückt. Ein Begriff der im ersten Gespräch thematisiert wurde ist Titel dieser Folge. Zu hören ist jetzt hier der zweite Versuch zu dem mein Gast sich netterweise bereit erklärt hat.
Hans-Wilhelm
00:01:14
So läuft. Okay. Diesmal bin ich ganz besonders vorsichtig, weil wir haben das Gespräch schon mal geführt, Herr Franke. Und vor sechs Wochen ungefähr. Und da hatte ich nicht auf den Aufnahmeknopf gedrückt; erwähne ich nur falls wir mal Bezug auf das Gespräch nehmen. Herr Franke, geboren wurden Sie am 13.07.1933. Und wo war das?
Karl-Wilhelm
00:01:43
Das war in Essen.
Hans-Wilhelm
00:01:44
Auch hier in Heidhausen? Im Essener Süden?
Karl-Wilhelm
00:01:47
Ja, auf der Margaretenhöhe.
Hans-Wilhelm
00:01:50
Auf der Margaretenhöhe. Ja, da ist ja eigentlich auch eine ganz schöne Gegend, ne?
Karl-Wilhelm
00:01:55
Oh ja!
Hans-Wilhelm
00:01:56
Haben Sie die denn auch als Kind genießen können?
Karl-Wilhelm
00:01:59
Ja, mit Nachbarkindern.
Hans-Wilhelm
00:02:02
Ja. Ja, 33 ist natürlich eine Zeit, das spricht dafür, dass irgendwann auch der Krieg in ihre Jugend, in ihre frühere Jugend eingebrochen ist.
Karl-Wilhelm
00:02:14
Ja, war auch.
Hans-Wilhelm
00:02:16
Ja. Das heißt Sie haben was davon mitbekommen, oder gab es da auch Landverschickung hieß es glaube ich?
Karl-Wilhelm
00:02:25
Nein, das waren die Reihenhäuser an der Waldlehne.
Hans-Wilhelm
00:02:36
Und da war jetzt nicht so das Risiko?
Karl-Wilhelm
00:02:39
Das Risiko war groß! denn die Alliierten haben da richtig Zerstörung gebracht.
Hans-Wilhelm
00:02:50
Aber sind Sie trotzdem dort geblieben?
Karl-Wilhelm
00:02:53
Ja, wir wurden zwangsevakuiert. Nach Thüringen.
Hans-Wilhelm
00:03:00
"Zwangs" das klingt schon so als wenn das nicht in Ihrem Sinne gewesen wäre?
Karl-Wilhelm
00:03:08
Nein, das war nicht in unserem Sinne, weil wir gerne an unserem Wohnort geblieben wären.
Hans-Wilhelm
00:03:17
Trotz der Risiken die damit verbunden wären, waren?
Karl-Wilhelm
00:03:20
Ja.
Hans-Wilhelm
00:03:21
Ja. Was haben Ihre Eltern gemacht?
Karl-Wilhelm
00:03:26
Die Eltern waren bei Krupp.
Hans-Wilhelm
00:03:30
Bei Krupp, das ist ja, ich glaube auch so eine Siedlung für Angestellte der Firma Krupp, zumindest früher gewesen?
Karl-Wilhelm
00:03:39
Rundrum nur Angestellte.
Hans-Wilhelm
00:03:40
Ja. Und da die Siedlung ein bisschen schöner ist, und heute auch glaube ich unter Denkmalschutz steht, war sie wahrscheinlich auch für etwas höhere Angestellte gedacht. Das heißt Ihr Vater hatte schon eine etwas gehobenere Position?
Karl-Wilhelm
00:03:56
So war es.
Hans-Wilhelm
00:03:59
Und wie sieht es aus dann im Krieg? War ihr Vater auch als Soldat eingezogen und tätig?
Karl-Wilhelm
00:04:08
Ja, war auch als Kriegsgefangener, oben am linken Niederrhein im Kriegsgefangenenlager
Hans-Wilhelm
00:04:16
Ja. Das hört sich ein bisschen nach französischer Kriegs eh also bei den Franzosen in Kriegsgefangenschaft?
Karl-Wilhelm
00:04:24
Nein, am Niederrhein.
Hans-Wilhelm
00:04:26
Am Niederrhein. Ach so, ja. Ja, ja, als Kind, wenn Sie sich hier wohl gefühlt haben, dann haben Sie auch wahrscheinlich eine ganz angenehme Kindheit gehabt? trotz der Risiken die dann später hinzu kamen?
Karl-Wilhelm
00:04:41
So war es Dafür haben unsere Großeltern gesorgt!
Hans-Wilhelm
00:04:47
Also die waren ein wichtiger Bezugspunkt?
Karl-Wilhelm
00:04:48
Jawoll.
Hans-Wilhelm
00:04:52
Die Großeltern, naja oft sind die ja ein bisschen netter? man kann ein bißchen mehr bei denen machen? Erinnern Sie sich so an irgendwelche Dinge, die besonders schön waren bei den Großeltern, die man da machen konnte?
Karl-Wilhelm
00:05:04
Ja, so war es.
Hans-Wilhelm
00:05:09
Und andere Kinder, oder Spiele, die sie gespielt haben in der Zeit Erinnern Sie sich? Oder...
Karl-Wilhelm
00:05:15
Da hatten wir rechts und links.
Hans-Wilhelm
00:05:21
Kenne ich nicht. Rechts und Links? Ist das...
Karl-Wilhelm
00:05:23
Das sind Kameraden mit denen wir spielen konnten.
Hans-Wilhelm
00:05:31
Ja, und rechts und links heißt, es gab welche, mit denen man besser spielen konnte und welche mit denen man nicht spielen? oder war das ein bestimmtes Spiel?
Karl-Wilhelm
00:05:40
Das war völlig offen! Tür und Tor offen rechts und links.
Hans-Wilhelm
00:05:52
Das hört sich wirklich gut an. Ihr Vater im Krieg in Kriegsgefangenschaft, das heißt er hat den Krieg dann auch überlebt und ist...
Karl-Wilhelm
00:06:00
Ja, ja.
Hans-Wilhelm
00:06:02
Ihre Mutter war Hausfrau?
Karl-Wilhelm
00:06:05
Ja,
Hans-Wilhelm
00:06:07
Dann äh erinnere ich mich an das letzte Gespräch, das Sie berichtet haben Ihr Vater habe auch im Rahmen der...man musste ja immer "Ariernachweise" erbringen und,
Karl-Wilhelm
00:06:19
Ja.
Hans-Wilhelm
00:06:20
und da habe er Ahnenforschung betrieben?
Karl-Wilhelm
00:06:22
Ja.
Hans-Wilhelm
00:06:23
Oder betreiben lassen müssen.
Karl-Wilhelm
00:06:25
So war es.
Hans-Wilhelm
00:06:29
Und später haben Sie dann diese Unterlagen, glaube ich, als Grundlage Ihrer eigenen Ahnenforschung
Karl-Wilhelm
00:06:36
Ja.
Hans-Wilhelm
00:06:36
genutzt?
Karl-Wilhelm
00:06:37
Ähm, auch das stimmt.
Hans-Wilhelm
00:06:42
Sie hatten ja erzählt, dass Sie bis ins ähm wie war es, bis ins 13 Jahrhundert glaube ich, oder wie war das noch?
Karl-Wilhelm
00:06:51
Bis 13 Jahrhundert, wenn die Behörden geantwortet haben.
Hans-Wilhelm
00:06:58
Ja, das ist natürlich immer so ein bisschen, naja Willkür, oder ein bisschen Glückssache auch.
Karl-Wilhelm
00:07:02
So ist es.
Hans-Wilhelm
00:07:07
Aber ich kann mir vorstellen, Sie haben selber auch schon eine gewisse Hartnäckigkeit und Konsequenz an den Tag gelegt? Nützt nicht immer, aber...
Karl-Wilhelm
00:07:17
Ja.
Hans-Wilhelm
00:07:17
Man muss halt am Ball bleiben.
Karl-Wilhelm
00:07:19
Da muss man ein bisschen dranbleiben.
Hans-Wilhelm
00:07:24
Ja, Sie hatten auch von einem Bekannten, ich glaube aus den USA, erzählt, der mal Kontakt zu Ihnen aufgenommen hat im Rahmen dieser Forschung, ja?
Karl-Wilhelm
00:07:33
Ja.
Hans-Wilhelm
00:07:35
Und da hatten Sie auch noch lange Kontakt zu zu diesem Mann, ne?
Karl-Wilhelm
00:07:40
Besteht bis heute.
Hans-Wilhelm
00:07:41
Bis heute! aha, und das ist so Kontakt über Computer, wie heißt das, Mailverkehr? ja, ne?
Karl-Wilhelm
00:07:50
Ja. USA.
Hans-Wilhelm
00:07:55
Wenn Sie miteinander verkehren, ist das Thema immer noch so die Anforschung? oder hat sich das erweitert? ist das mehr so eine Brieffreundschaft?
Karl-Wilhelm
00:08:03
Nee. Das ist also eine Briefforschungsgemeinschaft. Er hat 15 Enkelkinder!
Hans-Wilhelm
00:08:16
Das ist eine starke Leistung! Wir sind jetzt direkt zur Ahnenforschung übergesprungen und haben dabei aber übersehen, dass Sie ja auch irgendwann die Schule besucht haben. Waren Sie ein guter Schüler?
Karl-Wilhelm
00:08:31
Nee.
Hans-Wilhelm
00:08:31
Aha.
Karl-Wilhelm
00:08:32
Mittel.
Hans-Wilhelm
00:08:33
Mittel? Ja. Also es hat alles funktioniert? Sie sind immer weitergekommen, aber haben auch keine Begeisterungsrufe erzeugt, hervorgerufen? bei den Lehrern? - Ich habe aber in Erinnerung, dass Sie beruflich dann doch ganz erfolgreich waren, ne?
Karl-Wilhelm
00:08:53
Ja. Manche Ausschreibung gewonnen.
Hans-Wilhelm
00:08:59
Ich meine, ne Banklehre hatten Sie erst gemacht, stimmt das? Und ähm bei der Commerzbank, erinnere ich mich, war das richtig? Ja?
Karl-Wilhelm
00:09:07
Ja.
Hans-Wilhelm
00:09:08
Das heißt Ausschreibungen, Sie haben dann auch so karrierebewusst ähm versucht voranzukommen?
Karl-Wilhelm
00:09:14
Hausintern.
Hans-Wilhelm
00:09:17
Hausintern. Aha. Und ähm wie heißt das dann so quasi? das Ziel? wo sind Sie dann hingekommen, was waren Sie? Bankdirektor oder Revisor? oder, kann man das sagen?
Karl-Wilhelm
00:09:32
Ja
Hans-Wilhelm
00:09:34
Oder war das mehr so, mal dies mal das, wo gerade was frei war?
Karl-Wilhelm
00:09:38
Mal dies mal das.
Hans-Wilhelm
00:09:40
Ah ja. Hhm hm.
Karl-Wilhelm
00:09:41
Wo was frei war, haben wir uns beworben.
Hans-Wilhelm
00:09:48
Beruflich ist jetzt ähm, haben Sie auch wahrscheinlich ganz gut verdient? ne?
Karl-Wilhelm
00:09:54
Ja.
Hans-Wilhelm
00:09:56
Ja. Das heißt, man hat auch ein bisschen Geld, um das in der Freizeit auszugeben. Haben Sie zum Beispiel Reisen unternommen?
Karl-Wilhelm
00:10:05
Ja, sehr viele Europa, Hauptstädte angefangen im Osten mit Prag, ging dann über Wie, Slowenien, und dann auch Rom.
Hans-Wilhelm
00:10:27
Gibt es irgendwelche Städte, oder irgendwelche Reiseziele, die Sie noch besonders gut in Erinnerung haben?
Karl-Wilhelm
00:10:36
Noch mal machen??
Hans-Wilhelm
00:10:38
Nein, nein. Ob Sie irgendwelche Reiseziele, oder Städte besonders gut fanden, dass Sie sagen, in Rom! würde ich sagen, erinnere ich mich heute noch dran, ich war mit 16 da, aber das war sehr beeindruckend!
Karl-Wilhelm
00:10:52
Rom war sehr schön. Wir haben sehr viel Glück gehabt durch einen Studienrat, der in Rom studiert hatte und der noch die alten Bekannten hatte.
Hans-Wilhelm
00:11:08
Ja. Ja. Hhm hm.
Karl-Wilhelm
00:11:10
Mit denen er sich italienisch unterhielt, Das war natürlich für uns ein großer Glücksfall!
Hans-Wilhelm
00:11:18
Und so die Bekanntschaft von Einheimischen könnte auch dazu führen, dass man zum Beispiel besonders gute Restaurants entdecken kann, die normalen Touristen vorenthalten bleiben. War das auch so?
Karl-Wilhelm
00:11:31
Sie sind uns vorenthalten geblieben, weil wir selbst italienisch nicht sprachen.
Hans-Wilhelm
00:11:40
Sie sind auch nicht so der Typ zum Essen gehen? Das ist nicht so Ihr Ding?
Karl-Wilhelm
00:11:44
Ich muss weder zum Essen gehen, noch bin ich besonders sprachbegabt.
Hans-Wilhelm
00:11:51
Naja, aber zum Ansehen der Sehenswürdigkeiten, gerade wenn man dann eben so gute Kontakte hat,
Karl-Wilhelm
00:11:54
Da reicht es.
Hans-Wilhelm
00:11:57
das ist okay, ne?
Karl-Wilhelm
00:11:59
Da reicht es. Gut, Reisen,
Hans-Wilhelm
00:12:02
was haben Sie sonst noch in Ihrer Freizeit unternommen?
Karl-Wilhelm
00:12:04
Reisen und Ahnenforschung
Hans-Wilhelm
00:12:06
haben wir bisher. Haben Sie gern gelesen? Ins Kino gegangen? getanzt?
Karl-Wilhelm
00:12:14
Ich habe sehr viel gelesen.
Hans-Wilhelm
00:12:16
Mehr Sachbücher oder auch Belletristrik?
Karl-Wilhelm
00:12:20
In dem Zusammenhang betraf aber mehr hier die heimatliche Seite, also das Bergische Land.
Hans-Wilhelm
00:12:35
Also so! Naja, Heimatbücher klingt jetzt so betulich, aber so regionale Geschichte, Landschaftsbeschreibung, Naturbeschreibung und so was?
Karl-Wilhelm
00:12:49
So was.
Hans-Wilhelm
00:12:49
Ja. Aha. Bergisches Land. Ich hab noch irgendwie Neviges in Erinnerung!? Dass ihre Frau, glaube ich, kam aus Neviges? Stimmt das?
Karl-Wilhelm
00:12:59
Ja. Ich selbst auch.
Hans-Wilhelm
00:13:00
Sie selbst auch, und Sie hatten erzählt, Sie haben in der Nähe beieinander gewohnt und sich dann so langsam näher kennengelernt!?
Karl-Wilhelm
00:13:07
Ja.
Hans-Wilhelm
00:13:08
Irgendwie war doch in der Zeit auch noch ziemlich viel Sport ein Thema! Was haben Sie da so gemacht?
Karl-Wilhelm
00:13:14
Handball gespielt.
Hans-Wilhelm
00:13:17
Feldhandball, Halle, oder beides?
Karl-Wilhelm
00:13:19
Feld.
Hans-Wilhelm
00:13:20
Feldhandball
Karl-Wilhelm
00:13:20
Feldhandball
Hans-Wilhelm
00:13:21
War damals das Übliche. Ne?
Karl-Wilhelm
00:13:22
Damals vor dem Abend musste man auf dem Dorf dabei sein!
Hans-Wilhelm
00:13:30
Sonst wär man überhaupt nicht dabei gewesen, ein Außenseiter!? Ja?
Karl-Wilhelm
00:13:32
Ja.
Hans-Wilhelm
00:13:36
Als Feldhandballer muss ich jetzt noch wissen, ich weiß nicht, ob es ähnlich wie beim Fußball auch so offensivere Positionen und defensivere gibt? Also haben sie viele Tore geschossen? oder waren Sie mehr ein guter Mann in der Deckung?
Karl-Wilhelm
00:13:48
Ich war eigentlich ein guter Mann in der Deckung.
Hans-Wilhelm
00:13:50
Aha. Ja, ja, so eine gewisse Größe kann da nicht schaden! ne, wenn man den Leuten sich entgegenstellen muss!
Karl-Wilhelm
00:13:57
Ja.
Hans-Wilhelm
00:13:58
oder den Würfen gar! So, ich blätter mal gerade hier so meine Unterlagen durch... Als weitere Hobbys oder Freizeitbeschäftigung hatten Sie bei unserem letzten Gespräch noch das Wandern erwähnt.
Karl-Wilhelm
00:14:14
Das Was??
Hans-Wilhelm
00:14:15
Das Wandern.
Karl-Wilhelm
00:14:16
Ja.
Hans-Wilhelm
00:14:23
da haben sie auch so richtig Touren in der Umgebung und auch sonst gemacht?
Karl-Wilhelm
00:14:23
Auch sonst.
Hans-Wilhelm
00:14:24
Also, Sie sind nach Österreich gefahren? und dann in den Bergen zum Beispiel gelaufen?
Karl-Wilhelm
00:14:28
Jawohl.
Hans-Wilhelm
00:14:29
Ja. Aha. Was ich beeindruckend fand damals. dass Sie noch oft in Jugendherbergen übernachtet haben, haben Sie erzählt.
Karl-Wilhelm
00:14:37
Ja
Hans-Wilhelm
00:14:38
Also es kam nicht so auf Komfort an? sondern sie wollten einfach Was sehen?
Karl-Wilhelm
00:14:45
Ja.
Hans-Wilhelm
00:14:45
Aha. So in den Jugendherbergen, dass man da manchmal, ja Sie haben eben schon gesagt, das Essen war Ihnen nicht so wichtig, ich wollte jetzt darauf hinaus, dass man da manchmal eher nicht so gehobene Dinge essen kann und trinken, vor allem an den Tee erinnere mich, der da immer ziemlich so Beuteltee, nicht so die Qualität hat. Aber das war egal? Hauptsache man hat was im Bauch und man kann wieder weitermachen?
Karl-Wilhelm
00:15:11
Jawohl.
Hans-Wilhelm
00:15:12
Ja gut. Okay. Und Ihre Frau fand das auch gut so? ja sonst hättest du ja mitgemacht!
Karl-Wilhelm
00:15:17
Jawohl. Und so haben wir sehr viel gemeinsam erkundet!
Hans-Wilhelm
00:15:32
Und so als Wanderstrecken hier in der Umgebung würde Ihnen da irgendeine einfallen, die Sie den Hörern empfehlen könnten? Oder ist hier einfach alles schön? man steigt irgendwo aus und kann loslaufen?
Karl-Wilhelm
00:15:51
Ich denke man darf nicht von vornherein irgendetwas ausschließen. Man muss gemeinsam irgendeinen Plan haben, den man sich... Das ist das Schöne da dran.
Hans-Wilhelm
00:16:21
Eine Frage haben wir noch nicht angesprochen, und das sind die Kinder. Ich weiß Sie haben welche, aber wie viele nicht so genau
Karl-Wilhelm
00:16:26
wie viele, zwei?
Hans-Wilhelm
00:16:30
Zwei Kinder. Und das war Junge und Mädchen, also Mann und Frau mittlerweile natürlich. Und ich meine mich zu erinnern, dass bei den Enkeln auch Mann und Frau immer zusammen...
Karl-Wilhelm
00:16:41
So ist es.
Hans-Wilhelm
00:16:43
Haben Sie auch schon Urenkel?
Karl-Wilhelm
00:16:44
Ja. Auch Mann und Frau.
Hans-Wilhelm
00:16:47
Stimmt! Das war es, dass sich das Ganze so verteilt hat. Ich hab schon immer mal wieder gesehen, die kommen auch häufig vorbei und es ist noch ein guter lebhafter Kontakt!?
Karl-Wilhelm
00:17:00
So ist es.
Hans-Wilhelm
00:17:02
Demnächst...
Karl-Wilhelm
00:17:02
Und so soll es auch bleiben!
Hans-Wilhelm
00:17:05
Ja, und demnächst ist ja auch Weihnachten. Ist da auch irgendwie was geplant? Kommen da alle hier hin, und es wird gemeinsam Kaffee getrunken? oder wie wird das laufen?
Karl-Wilhelm
00:17:13
Es wird gemeinsam gefeiert.
Hans-Wilhelm
00:17:19
Herr Franke ich würde jetzt einmal noch ähm gerne, wenn Sie jetzt einen Wunsch äußern können, ich meine, gemeinsam feiern und sowas sind schöne Dinge, aber, wenn Sie jetzt sagen könnten, irgendwas, realistisch oder nicht ich wünsche mir dies und das, würde Ihnen da was einfallen? Oder sagen Sie, es soll erst mal... und man schaut wie es läuft, und dann...
Karl-Wilhelm
00:17:42
Ich habe einfach so viel Gutes erlebt. Das kann so bleiben.
Hans-Wilhelm
00:17:53
Das ist eigentlich ein ein sehr schönes Fazit. Wenn man sowas sagen kann, ne!? Ich schaue auf die Anzeige und sehe, heute haben wir die Aufnahme auch gemacht! das heißt, Sie müssen kein weiteres Mal Rede und Antwort stehen. Ich denke, wir haben alles angesprochen, zumindest das, was beim letzten Mal angesprochen worden war, ne!?
Karl-Wilhelm
00:18:17
Ja, und da hängt der Kalender. Mit den Aufnahmen. Die Familie dahinter.
Hans-Wilhelm
00:18:28
Und heute ist so ein schönes Bild mit ähm, ganz viele kleine Engel sind das, ne? Ja so n
Karl-Wilhelm
00:18:28
Ja so n...
Hans-Wilhelm
00:18:34
Chor der Engel.
Karl-Wilhelm
00:18:35
Das ist die Dresdener...
Hans-Wilhelm
00:18:36
Ah ja. Ja, so Bilder und Fotos, das gibt auch viel Kontakt, ich meine real müssen die Leute natürlich auch zu Besuch kommen, aber das tun sie ja, Aber ein paar schöne Bilder, das ist auch sehr sehr viel Wert, ne!?
Karl-Wilhelm
00:18:53
Ja.
Hans-Wilhelm
00:18:53
Ja, und Dresden war eine schöne Stadt zum Besuchen?
Karl-Wilhelm
00:18:59
Eine schöne Stadt.
Hans-Wilhelm
00:19:00
Ja.
Karl-Wilhelm
00:19:02
Eine Reise wert!
Hans-Wilhelm
00:19:04
Waren sie nach dem Mauerfall da
Karl-Wilhelm
00:19:05
oder
Hans-Wilhelm
00:19:06
vorher auch schon mal?
Karl-Wilhelm
00:19:07
Nachher.
Hans-Wilhelm
00:19:10
Nachher, ja gut. Ja. Ich glaub die meisten Leute, wenn sie vor dem Mauerfall in der ehemaligen DDR waren, waren kurz mal in Ostberlin ne? schnell ein bisschen umtauschen, da einmal durch die Stadt laufen und schnell wieder weg.
Karl-Wilhelm
00:19:24
Ja.
Hans-Wilhelm
00:19:25
Ja. Zumindest ging es mir so als Schüler. Dann bedanke ich mich, dass Sie das über sich haben ergehen lassen, zweimal mir Antworten zu geben. und wünsche schonmal, dass die bevorstehenden Weihnachtstage schön und geruhsam werden und gemütlich.
Karl-Wilhelm
00:19:45
Ja, und dass viele Leute auf meinen in Anführungszeichen Spuren gucken.
Hans-Wilhelm
00:19:55
Ja.
Karl-Wilhelm
00:19:56
Was war da los? dass sie einen größeren größeren Zugang finden.
Hans-Wilhelm
00:20:11
Es gibt zumindest in meinem Podcast bisher niemanden, der bis ins 13 Jahrhundert die Ahnen und die Vorfahren zurückverfolgen konnte. also das wird wahrscheinlich auch niemand mehr von den Gästen hier in dieser Reihe überbieten können! Okay, Auch ne, irgendwie eine... ein ganz schöner Gedanke, dass man so lange zurückblicken kann und...
Karl-Wilhelm
00:20:36
Dass man sie mitnehmen kann!
Hans
00:20:44
Ja Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Feedback wäre in jedem Fall möglich auf ruhrtal.letscast.fm alles kleingeschrieben. Und es würde mich natürlich freuen, wenn ihr mal wieder reinhört. Bis dann.